Kinder beschulen

Erst in diesen Tagen läuft eine Erklärung des Landesschulbeirats in Hamburg zum Thema Inklusion durch die Medien. Das ist ein zweiseitiges Papier aus dem Dezember 2011, in dem viel richtige und wichtige Sachen drin stehen, siehe Landesschulbeirat Hamburg. Aber dann kommt da ein Satz, der einen irgendwie unangenehmen Sound hat:

Der Landesschulbeirat empfiehlt, die vollständige gemeinsame Beschulung behinderter und nicht behinderter Schülerinnen und Schüler konkret als Ziel der Hamburger Schulpolitik zu benennen.

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Hamburg geht in die Details

Die tageszeitung berichtet in ihrer Nord-Ausgabe über die ersten konkreten Inklusionsschritte des Hamburger Bildungssenators Ties Rabe. Demnach werden ca. 60 Schulen in Hamburg Kinder mit Behinderung aufnehmen. Für jedes Kind soll es 7 zusätzliche Unterrichtsstunden (durch Lehrer?) geben. Differenziert wird in dem Konzept zwischen Kindern mit Behinderung und „LSE-Kindern“ mit Förderbedarf beim Lernen, Sprechen und in der emotionalen Entwicklung. Förderschulen werden zukünftig Bildungszentren heißen, wo zum Teil auch Unterrichtsbetrieb sein wird. Mich würde interessieren, ob diese Bildungszentren auch inklusive Schulen sein werden?