Brandenburger Schule bekommt Inklusions-Preis

Die Regine-Hildebrandt-Gesamtschule bekommt den Jakob-Muth-Preis für Inklusion. Der Beauftrage der Bundesregierung für Menschen mit Behinderungen überreichte den Preis heute (Donnerstag 19. Jan). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und bringt Wind in die Brandenburger Debatte über die Schulreform Richtung Inklusion, also das selbstverständliche gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Förderbedarf in Regelschulen. In der Hildebrandt-Schule haben von knapp 700 Schülern rund 80 einen Förderbedarf. Ein Drittel der gehandikapten Schüler schafften zuletzt den Sprung in die gymnasiale Oberstufe. Die Schule arbeitet seit Mitte der 90er Jahre inklusiv, sosteht es im Preis-Profil der Schule:

Aus einer zunächst eher demografisch bedingten Fusion der Gesamtschule mit der Körperbehindertenschule vor Ort entstand eine integrativ-kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, in der es keine Aufteilung mehr in Regel- und Förderklassen gibt. (Portrait der Schule MuthPreis)

Die Inklusions-Werkstatt in Trebnitz gratuliert der Hildebrandt-Schule – und versucht den Preisträger zur Tagung zu holen.

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