Programm

Inklusion* – unangenehme Pflicht oder reale Chance?
Inkluzja* – niemiły obowiązek bądź prawdziwa szansa?

Trebnitzer Werkstätten zur Inklusion in Schule und Zivilgesellschaft. Trebnitzkie warsztaty zajmujące się inkluzją w społeczeństwie obywatelskim i w szkołach.

2-tägige Konferenzveranstaltung mit Teilnehmern aus Deutschland und Polen
Dwudniowa konferencja z uczestnikami z Niemiec i z Polski

Ort• Miejsce: Schloss Trebnitz in Trebnitz (Mark)

20. Januar 2012, 10 Uhr bis 21. Januar 2012, 17 Uhr

Förderer: Aktion Mensch und das Deutsch-Polnische Jugendwerk

In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Märkisch-Oderland, dem Landkreis Gorzòw, Berufs- und Fachverband Heilpädagogik (BHP) e.V. sowie weiteren Trägern der schulischen und außerschulischen Bildung, Kultur und Freizeit.

Projektleitung: Oliver Spatz; Beratung und Moderation: Christian Füller; Projektsteckbrief: siehe unten

Bilder der Konferenz zur Inklusion in Schule und ZivilgesellschaftProgramm am Freitag, den 20. Januar 2012

10-13 Uhr
Inklusion in der außerschulischen internationalen Jugendbildung
Werkstatt mit Dominik Mosiczuk, Kreisau-Initiative e.V.

13 Uhr
Imbiss mit Willkommenssuppe „all inclusive“

14 Uhr
2019 ist heute, Begrüßung und Programm

Darius Müller (Schloss Trebnitz), Oliver Spatz (Schloss Trebnitz)

14.15 Uhr
• Blauhelme in Märkisch-Oderland
(Performance mit Beate Absalon)
• Filmspecial „Stresstest Inklusion“
(Leitung: Carola Lehmann, in Kooperation mit dem Evangelischen Johanniter-Gymnasium Wriezen)

15.30 Uhr
Kaffee & Kuchen

16:00 Uhr
„Was Brandenburgs Schulen für Inklusion brauchen“
Impulsvortrag von Susanne Rabe, Leiterin der Burgdorfschule Fürstenwalde
(Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“)

17:00 Uhr
„Wir sind schon lange auf dem Weg…“ Theaterstück einer inklusiven Schülergruppe
(Leitung: Natalie Wasserman)

17.30 Uhr
Wer macht die Konzepte? Politik vs. Zivilgesellschaft. Moderation: Christian Füller, pisaversteher.de, taz

Diskussionsrunde mit Lutz Faulhaber (Ministerium Bildung, Jugend und Sport, Brandenburg),
Dr. Angela Ehlers (Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg),
Gernot Schmidt (Landrat Märkisch Oderland), Grzegorz Tomczak (Landrat Gorzòw Wlkp.) und
Gaby Blank (Schulleiterin Berlin)

19.30 Uhr
Abendessen am Büffet

20:00 Uhr
Inklusion findet längst statt (auch in Brandenburg), Antworten und Fragen von Wilfried Steinert
(ehemaliger Direktor der Waldhofschule Templin, Deutscher Schulpreis 2010)

Lernen, Lernorte, Lernkonzepte nach Pisa in Polen
Kurzvortrag (Prof. Dr. Beata Orlowska, FH Gorzòw)

Programm am Samstag, den 21. Januar 2012

8.00 Uhr Qi-Gong mit Cornelia Wecke (Trebnitz)

9.00 Uhr Frühstück

10-13 Uhr Workshops

I. Inklusive Lernorte: Born to be Wild – vom Umgang mit verhaltensoriginellen Schülern am Beispiel eines Zirkusprojekts (Sylva Brit Jürgensen, Kiel)

II. Inklusive Schulentwicklung (Wilfried Steinert, Templin)

III. Inklusive Themen in Polen  (Prof. Dr. Beata Orlowska, FH Gorzòw)

IV. Inklusive Schülerfirmen (Ines Weinkauf, kobra.net/WiBB Potsdam)

13 Uhr
Mittagessen,

im Anschluss Einladung ins „Café Brandenburg Inc.“ mit vier Thementischen
(Schule, Sozialraum, Kultur und Arbeit)

Redaktion der Tagungsergebnisse. Verfassen der Trebnitzer Erklärung.

15.30 Uhr
Abschlussvortrag „Wir haben eine Traum: alles inklusiv im Jahr 2020.“
Elemente einer inklusiven Gesellschaft

Projektsteckbrief:

Die Konferenz dient einem kritischen Beleuchten des Begriffs Inklusion, der von vielen eindimensional und ausschließlich mit der schulischen Bildung und der aktuellen Debatte um die Abschaffung der Förderschulen in Verbindung gebracht wird. Die Inklusion beinhaltet aber alle Bereiche des alltäglichen Lebens, daher auch die Arbeitswelt, die Freizeit, die außerschulische Bildung und die Zivilgesellschaft im Allgemeinen. Zudem möchten wir einen Blick in das Nachbarland Polen werfen. Die gesamte Konferenz wird daher für interessierte Besucher simultan übersetzt.

 Die Veranstaltung zielt ferner darauf, mit Pädagogen, Lehrkräften, Behördenvertretern, Politikern und der interessierten Öffentlichkeit den konkreten Bedarf für ein mehrjähriges Projekt in beiden Landkreisen beiderseits der Oder zu ermitteln. Es sollen Konzepte und Verfahren diskutiert sowie die konkrete Umsetzung geplant werden. Die Ergebnisse sollen in einem dezentralen und von Schloß Trebnitz getragenen Inklusionsprojekt in beiden Landkreisen umgesetzt werden.

Ziele und Inhalte:

-Durchführung von Fachvorträgen, moderierten Diskussionen und Workshops mit Beteiligung von PädagogInnen, MultiplikatorInnen, BehördenvertreterInnen, PolitikerInnen, Interessierter und JournalistInnen,

-Erfassung der Inklusionsdefizite und Lösungsmöglichkeiten der beteiligten Orte und

Institutionen,

-Aufbau und Vernetzung eines Interessentenkreises aus Institutionen und Personen,

-Diskussion und Vorbereitung eines mehrjährigen dezentralen Inklusionsprojektes,

-„Easy-to-read“ – Öffentlichkeitsarbeit zur Bekanntmachung und Bewerbung des Themas

und des Projektes,

-Durchführung im Vorfeld der Konferenz einer mehrtägigen inklusiven Theaterwerkstatt für Jugendliche und deren Präsentation auf der Konferenz,

-Herstellung einer Videoreportage mit einer inklusiven Jugendgruppe unter der

Fragestellung: „Sind die Menschen und Orte in MOL und Gorzow bereit zur Inklusion?“

Präsentation in Trebnitz und im Internet

*Wertschätzung der Vielfalt

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